Neurowissenschaftliche Grundlagen
Die Havening Techniques® basieren auf jahrzehntelanger Forschung zur Neurobiologie von Emotionen und Gedächtnis
Wissenschaftlicher Hintergrund
Die Entwicklung der Havening Techniques® basiert auf wichtigen neurowissenschaftlichen Erkenntnissen der letzten Jahrzehnte. Besonders relevant sind die Arbeiten zur Rekonsolidierung von Gedächtnisinhalten und zur Rolle der Amygdala bei emotionalen Reaktionen.
Dr. Ronald Ruden, ein Internist mit Forschungshintergrund in Neurobiologie, erkannte, dass bestimmte sensorische Inputs – insbesondere Berührung – tiefgreifende Veränderungen im emotionalen Gedächtnis bewirken können. Seine Forschung führte zur Entwicklung eines Modells, das erklärt, wie traumatische Erinnerungen im Gehirn “enkodiert” werden – und wie diese Kodierung durch spezifische Interventionen verändert werden kann.
Schlüsselkonzepte
Forschung & Evidenz
Die Havening Techniques® sind Gegenstand wachsender wissenschaftlicher Aufmerksamkeit. Mehrere Studien und klinische Berichte dokumentieren die Wirksamkeit bei verschiedenen Anwendungsbereichen:
- Fallstudien zeigen signifikante Reduktionen von PTBS-Symptomen nach wenigen Sitzungen
- Kontrollierte Studien demonstrieren messbare Veränderungen in der Amygdala-Reaktivität
- Neurophysiologische Messungen bestätigen die Induktion von Delta-Wellen durch Havening-Berührung
Die Forschung wird kontinuierlich ausgebaut. Das internationale Havening-Netzwerk unterstützt aktiv wissenschaftliche Untersuchungen und fördert den akademischen Austausch.
Weiterführende Literatur
- Ruden, R.A. (2019): “When the Past Is Always Present: Emotional Traumatization, Causes, and Cures”
- Ruden, R.A. & Ruden, S. (2010): “The Craving Brain: Science, Spirituality and the Road to Recovery”
- Diverse Fachartikel in neurologischen und psychologischen Fachzeitschriften